Bewässerung von Exoten: Checkliste Freilandexoten in den rauen Gegenden Deutschlands

Unter den exotischen Pflanzen gibt es einige, die ggü. den einheimischen Pflanzen sehr viel ausgiebiger bewässert werden müssen. Mit Kenntnis gewisser Grundregeln ist das richtige Bewässern aber gar nicht so schwer…

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Nr. Regel Beschreibung
1 Regenwasser ist zu präferieren! Falls möglich, sollten Pflanzen immer mit Regenwasser gegossen werden. Warum? Regenwasser ist ggü. Leitungswasser kalkfrei, weniger salzhaltig und vorallem kostenlos.
2 Lauwarmes Wasser ist zu präferieren! Bei heißem Wasser besteht die Gefahr, dass man die Pflanzen verbrüht. Bei kühlem Wasser bekommen sie ggf. einen Kälteschock, wodurch das Wachstum gehemmt wird.
3 Morgens gießen! Pflanzen sollten immer morgens vor Sonnenaufgang gegossen werden. Tagsüber verdunstet aufgrund der stärkeren Sonneneinstrahling zuviel Wasser. Und eine abendliche Bewässerung lockt Schnecken an.
4 Ausgiebig gießen! Grundsätzlich ist es für Pflanzen immer besser, wenn sie in größeren Abständen ausgiebig gegossen werden. Da lehmiger Boden zu Staunässe neigt, muss dieser allerdings ggf. öfter in kleineren Etappen gegossen werden.
5 Sonnenplätze häufiger gießen! Pflanzen an sonnigen Plätzen benötigen mehr Wasser als im Schatten.
6 Auch exotische Pflanzen müssen – je nach Art – ggf. stark gegossen werden! Manch einer neigt zu der Annahme, dass Pflanzen aus südlichen Ländern generell nur wenig Wasser benötigen. Dem ist aber keinesfalls so. Vielmehr sollte man sich informieren, wie das Klima am Naturstandort des jeweiligen Exoten ist und die Bewässerung daran anpassen.
7 Großblättrige Pflanzen stärker gießen! Je größer die Pflanze und je größer die Blätter, desto höher ist der Wasserbedarf. Bananenstauden beispielsweise sind entsprechend extensiv zu bewässern.
8 Immergrüne Pflanzen auch im Winter gießen! Viele Exoten sind immergrüne Pflanzen. Immergrüne Pflanzen müssen auch im Winter nach langen Dauerfrostperioden bewässert werden.
9 Frisch-ausgepflanzte Pflanzen nur mäßig gießen! Je weniger man nach der Auspflanzung gießt, desto mehr zwingt man die Pflanze dazu, ein größeres Wurzelwerk auszubilden. Damit ist sie zukünftig besser im Stande, sich selber mit ausreichend Wasser zu versorgen.
10 Sandige Böden häufiger gießen! Sandboden speichert Wasser nicht so gut wie Lehmboden. Daher neigt Sandboden weniger zu Staunässe, muss aber im Vergleich häufiger gegossen werden.
11 Mulch ist ein guter Wasserspeicher! Mulcht man den Boden, so kann er mehr Wasser aufnehmen und länger speichern.

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