Hinterher ist man immer schlauer. 5 Dinge, die ich heute im Garten anders machen würde…
Garten anlegen lassen |
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Nachdem wir Ende 2010 unser kleines Häuschen samt etwas Garten gekauft hatten, beauftragten wir im folgenden Frühjahr einen Gartenbauer mit der Neuanlage unseres Gartens. Ehrlicherweise muss man sagen: wir hatten zu dem Zeitpunkt absolut keine Ahnung von Garten. Es blieb uns also gar nichts anderes übrig. Jetzt, nach mehr als 15 Jahren, ist davon bis auf unsere Kirschlorbeer-Gartenhecke nichts mehr übrig. Es wurde sukzessive alles ersetzt. Die über die Jahre wachsende Liebe zu exotischen Pflanzen tat da natürlich ihr übriges. Im Nachlauf hätten wir uns vielleicht etwas mehr Zeit lassen sollen mit der Neuanlage, um erstmal erste Gartenerfahrungen zu sammeln. Aber wer hätte auch ahnen können, dass mich das Exotengärtnern einmal so vereinnahmen würde? Hinterher ist man halt immer schlauer… |
Pflanzen, wo grad Platz ist |
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Konsequenz der Neuanlage unseres Gartens war auch, dass neue Pflanzen immer nur genau da gepflanzt werden konnten, wo gerade eine Lücke in einem Beet entstand. Und so pflanzte ich (notgedrungen) einige Exoten an Stellen, wo sie keine optimalen Bedingungen vorfanden. Exemplarisch seien hier ein vollsonnig gepflanzter Dicksonia antarctica und eine halbschattig-gepflanzte Yucca rostrata genannt. Wird schon gehen, dachte ich mir… Leider musste ich dann feststellen, dass diese Exoten häufig sehr langsam wuchsen, keine (oder sehr wenige) Früchte bildeten oder generell kümmerten. Irgendwann habe ich sie dann umgepflanzt. Was leider nicht alle überlebt haben… Der richtige Pflanzstandort im Garten spielt halt gerade bei exotischen Pflanzen eine ganz entscheidende Rolle. |
Günstig kaufen |
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Exotische Pflanzen sind häufig ein ganzes Stück teurer als einheimische Pflanzen. Gleichzeitig ist das Anwachsrisiko deutlich erhöht und der langfristige Kultivierungserfolg nicht garantiert. Um das finanzielle Risiko in Grenzen zu halten, neigt man daher dazu, erstmal klein und günstig zu kaufen. Leider musste ich feststellen, dass gerade Jungpflanzen doch deutlich heikler / frostkritischer sind und so viele Versuche, insbesondere bei Kakteen und ganz kleinen Olivenbäumchen, gescheitert sind. Vernünftig gewesen wäre das mehrjährige Vorziehen in Topfkultur, bevor ich sie in die „freie Wildbahn“ entlasse. Aber dazu fehlt mir einfach die Geduld… |
Billig kaufen |
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Exoten kaufe ich meist online. Maximale Pflanzen-Auswahl und Lieferung direkt vor die Haustür sind halt sehr verlockend. So habe ich mehrfach bei eBay bereits sehr große Pflanzen für kleines Geld „geschossen“. Das Ergebnis war leider meist ernüchternd. Gelegentlich war das Auspacken schon eine „Überraschung“. Und nach Auspflanzung im Garten haben gerade die schon etwas größeren Pflanzen meist ewig gebraucht, bis sie ein erstes Lebenszeichen von sich gaben. Manche sind nie wirklich angewachsen, bis sie schließlich das Zeitliche gesegnet haben. Wer billig kauft, kauft halt zweimal… |
Wässern + düngen, „bis der Arzt kommt“ |
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Gerade als Exoten-Neuling gießt und düngt man seine Pflanzen ausgiebig. Man meint es ja nur gut. In Realität brauchen (gemäß Exoten-Konfigurator) allerdings nur etwa 33% aller Exoten wirklich viel Wasser, aber 51% deutlich weniger als unsere einheimischen Pflanzen. Und auch beim Düngen benötigen nur 22% wirklich eine starke Düngung, aber 54% eine schwache (oder gar keine) Düngung. Es macht also absolut Sinn, sich gerade in dem Punkt wirklich mit den Bedarfen der jeweiligen Pflanze auseinanderzusetzen. Um es nicht nur „gut zu meinen“… |




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