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Indianerbanane: Pflege Asimina triloba

Obwohl die Asimina triloba (auch dreilappige Papau oder Indianerbanane genannt) aus Nordamerika stammt, ist der Pflege- (+ Schutz-)Aufwand für diesen Exoten sehr gering.

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Allgemein

Eine frei ausgepflanzte Indianerbanane übersteht das Klima in Deutschland in der Regel ohne jeden Schutz- und Pflegeaufwand. Möchte man allerdings eine möglichst große Ernte der leckeren Früchte einfahren, so sind nachfolgende Pflegetipps zu beachten.

Düngung

Indianerbananen sollten zwischen Mai und Juli mit einem Kalium-Stickstoff-Dünger gedüngt werden. So entwickeln sie große und robuste Blätter. Mist, Hornspähne oder normaler Obstdünger sind ebenfalls geeignet.

Bewässerung

Ausgepflanzte Indianerbananen benötigen nur in Trockenperioden eine zusätzliche Bewässerung. Staunässe sollte vermieden werden.

Schnitt

Indianerbananen kommen grundsätzlich ohne Schnitt aus.

Sinnvoll ist das gelegentliche Auslichten der Krone. Da sich bei der Indianerbanane Blüten am einjährigen Holz bilden, sollte das Auslichten auf das Entfernen alter Triebe und das Einkürzen neuer Triebe beschränkt werden.

Ab August sollten darüber hinaus Blätter entfernt werden, die Schatten auf die Früchte werfen.

Ein Formschnitt sollte direkt nach der Ernte erfolgen, also Mitte Oktober bis Anfang November. Hier bietet sich der Spindelbaum-Schnitt an, bei dem der Leittrieb auf ca. 3m Höhe gekappt wird, während die Seitentriebe am Leittrieb (bis auf steilstehende Wasserschosse) stehen bleiben.

Vermehrung

Eine generative Vermehrung der Indianerbanane ist möglich. Dazu müssen die Kerne ca. 10 Wochen in einem Sand-Moos-Gemisch bei einer Temperatur von ca. 5°C kalt stratifiziert werden. Anschließend werden die Kerne bei 20°C in Anzuchterde gesetzt, wo sie ab ca. 3 Monaten keimen.

Die vegetative Vermehrung erfolgt i.d.R. per Veredelung (Chip-Veredelung, Winterreiser-Veredelung) auf 3-jährige Sämlinge.

Vermehrungen über Stecklinge sind aufwändig und meist wenig erfolgsversprechend.

Bei Vermehrungen über Wurzelableger erhält man i.d.R. keine sortenreinen Pflanzen, da die Ableger von der Veredelungsunterlage stammen. Nur, wenn die Mutterpflanze meristem vermehrt wurde, erhält man sortenreine Pflanzen.


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