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Exotengarten-Saison 2025/26 Mein Münchner Exotengarten 500m über NN

Nach einem sehr milden Winter geht es nun wieder mit viel Vorfreude in meine inzwischen 15. Exotensaison 2025/26.

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[03/25]
2025/26
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Meine 15. Exotengarten-Saison

Es wird leider immer verrückter in dieser Welt. Erschütternde Kriege in der Ukraine und im nahen Osten. Ein Wettrüsten der Staaten. Klima-Demos und -Aktionen der selbsternannten ‚letzten Generation‘. Die weltweite Corona-Epidemie. Große Flüchtlingsströme und jede Menge geballter Fremden-Hass.
Vieles davon erinnert mich frappierend an die 80er. Damals drohte im ‚kalten Krieg‘ ein Atomkrieg zwischen Ost und West. Es gab autofreie Sonntage als Energiesparmaßnahme, weil das Ende von Öl und Gas prognostiziert wurde. Der HIV-Virus sorgte für eine weltweite Aids-Epedemie mit Millionen Todesopfern. Und in Tschernobyl gab es eine unfassbare Nuklearkatastrophe.

‚We share the same biology, regardless of ideology. But what might save us, me and you is if the Russians love their children too.‘ (Sting)

Damals wie heute: Keine schönen Zeiten und beängstigende Zukunftsaussichten. Der perfekte Nährboden für Autokraten, die aktuell weltweit wieder Stück für Stück die Macht übernehmen.

‚Doch die alles, wat anders ess, stührt, die mem Strom schwemme, wie’t sich jehührt, für die Schwule Verbrecher sinn, Ausländer Aussatz sinn, bruchen wer, der se verführt.‘ (Bap)

Statt ‚Angst essen Seele auf‘ bräuchte es dringend mal wieder etwas mehr Optimismus + Perspektiven, Träume + Visionen, neue Hoffnungen und ein bißchen mehr ‚wir‘ in unserem Land.
Und ich merke, wie sehr mir gerade in solchen Zeiten Hobbies wie mein Exotengarten (oder z.B. auch die Musik oder eine Spritztour mit meiner Vespa) helfen. Wie man so auf andere Gedanken kommt und ein stückweit dem Alltagswahnsinn entkommen kann. Wie man in der Natur entschleunigt und mal wieder bei sich sein kann. Ganz ohne beängstigende Nachrichten und widerwärtige Hetze in den (sozialen) Medien.
Und so freue ich mich diese Saison ganz besonders auf meine 15. Exotengarten-Saison. Mein kleines Refugium, bis es hoffentlich irgendwann mal wieder bergauf geht…

Februar 2025

Ich habe das Gefühl, dass ich nach 14 Jahren Exotengärtnern ‚endlich‘ vernünftig werde. Der Drang nach immer verrückteren Experimenten weicht mehr und mehr dem Wunsch, mit gut frostharten Exoten ohne allzu großen Winterschutz durch den Winter zu kommen.
Ein besonderes Augenmerk gilt diese Saison meinem neuen Lieblingshobby – den Feigen. Ich bin mal gespannt, ob ich diese Saison erstmals mit einer signifikanten Ernte rechnen kann.
Im Februar feiern 2 meiner Exoten runden Geburtstag: meine 2 Grasbäume, der geliebte Xanthorrhoea johnsonii (australischer Grasbaum) (siehe auch: Xanthorrhoea johnsonii: 5 Jahre) und der Dasylirion quadrangulatum (mexikanischer Grasbaum) (siehe auch: Dasylirion quadrangulatum: 5 Jahre) feiern zeitgleich am 29.02. ihren 5. Geburtstag in unserem Garten. Chapeau!
Nach vielen Wochen mit Temperaturen um oder unter dem Nullpunkt scheint der Winter nun so langsam dem Ende entgegen zu gehen. Am 20.02. fahre ich entsprechend dieses Jahr erstmals wieder mit meiner Vespa in die Arbeit (hin+zurück knapp 50km).
Außerdem befreie ich zwischen 21.-23.02. meine Exoten vom Winterschutz. Und gleich der 1. große Schock: mein Experiment – der Encephalartos horridus – scheint es leider, leider nicht geschafft zu haben. Die Blätter sind braun. Es sieht fast so aus, als wären sie durch die Beheizung geröstet worden. Ebenfalls nicht geschafft haben es 4 meiner Kakteen: der Echinopsis pasacana, der Pediocactus simpsonii ex colorado, der Echinocereus reichenbachii ssp baileyi albispinus und der Escobaria vivipara ‚LZ 392 v. arizonica Fishlake Mountains‘. Und beim Xanthorrhoea johnsonii sind mal wieder einige Blattspitzen bis zu 20cm weit abgestorben, warum auch immer. Aber das gibt sich im Laufe des Frühjahrs ja wieder recht schnell. Ansonsten schaut es bislang ganz gut aus.

März 2025

Anfang März lasse ich an meiner Vespa einen schwarz-getönten Scheinwerfer von Zelioni und das ebenfalls schwarz-getönte Blinker-Kit von SIP montieren. Desweiteren muss ich meine defekte Schaltereinheit von BGM gegen eine neue schwarz-matte Schaltereinheit von Piaggio tauschen lassen. Ich nutze das, um gleichzeitig (trotz erst gefahrener 9.000km) den 10.000km-Service machen zu lassen.
Am 06.03. ersetze ich im Exotenbeet 6 meine Asimina triloba ‚Prima 1216‘ gegen den neuen Ficus carica ‚Ronde de Bordeaux‘. Die ‚Prima 1216‘ hat sich leider über all die Jahre nicht wirklich etabliert. Zunächst saß sie viel zu schattig und ist kaum gewachsen und dann hat sie das Umsetzen an einen sonnigeren Platz im Garten offenbar nicht wirklich vertragen.
Jetzt wird es doch wirklich nochmal frostig. Zwischen 17. und 21.03. sind bei uns Fröste bis -5°C angesagt. Also werden die größten Frostbeulen nochmal notdürftig eingepackt: 3x Ficus carica, 2x Musa basjoo, 1x Xanthorrhoea johnsonii, 1x Tetrapanax papyrifer, 1x Cycas revoluta, 1x Encephalartos horridus und 1x Phoenix canariensis.
Mitte März erwachen die ersten Pflanzen aus dem Winterschlaf: die Salix integra und die 2 Akebia quinata zeigen erste zarte neue Blättchen. Die 2 Akebia haben i.ü. diesen Winter den Großteil ihrer Blätter behalten.
Ich könnte mich über mich selber ärgern. Da konnte ich es mit dem Winterschutz-Auspacken wieder nicht abwarten und nun sind die Blattspitzen der Phoenix canariensis nach dem letzten leichten Frost (etwa -5°C) abgefroren. Ich hatte sie so gut über den Winter gebracht und nun das. 🙁 Ich habe die Blattspitzen nun einfach abgeschnitten.
Und bevor die Saison richtig los geht, kommt bereits mein 1. Vorgriff auf die neue Gartensaison an: eine weitere Feige – eine Ficus carica ‚Ronde de Bordeaux‘ (RdB) – bestellt. Kostenpunkt: 50€ (inkl. Versand). Bestellt bei ‚Karibikpalmen‘ (eBay). Eine RdB soll bis etwa -19°C frosthart sein und 1x pro Jahr ausgesprochen leckere Herbstfeigen liefern, gelegentlich auch mal Frühlingsfeigen / Brebas. Da die Früchte sehr klein sind (etwa bis 4cm Durchmesser), reifen die Herbstfeigen (ab September) recht früh und verlässlich aus. Herbstfeigen-tragende Feigensorten wie die RdB haben den Vorteil, dass ein Zurückfrieren des alten Holzes die (Haupt-)Ernte nicht gefährdet, da sie ihre Feigen am im Frühjahr neu-gebildeten Holz bilden. Am 22.03. pflanze ich sie in den Garten. Ich bin gespannt.
Heute hat der Blog-Leser Christian im Forum ein Foto aus seinem Garten geteilt. Er hat jetzt sehr stilvolle Pflanzenschildchen für seine Exoten kreiert, die per QR-Code auf 8 Pflanzen-Steckbriefe aus meinem Blog verweisen. Wow!
 
Exotengarten-Saison 2025/26 1
 
Schon lange beschäftigt mich der Gedanke, dass ich gerne neben den normalen Blog-Beitragen auch mal kürzere Beiträge verfassen würde, wo es nicht zwingend ums Exotengärtnern gehen muss. Etwas weniger fachlich. Etwas weniger Exotengärtner. Dafür etwas persönlicher. Etwas mehr Tom. Und so habe ich heute (28.03.25) im Forum eine neue Kategorie Dies + Das ins Leben gerufen. Die Idee: hier kann nicht nur ich meinen Senf abgeben, sondern auch ihr. Und wir können gemeinsam darüber diskutieren. Themen? – Alles kann. Ich hoffe, ihr habt Lust darauf. Ich auf alle Fälle. 🙂

April 2025

Nachdem die Grünlandtemperatursumme (GTS) von 200 bei uns am 28.03. diese Saison ziemlich spät (letztes Jahr 06.03.) erreicht wurde, erwachen die 1. Pflanzen nun so langsam aus ihrem Winterschlaf. Wie immer vorneweg die Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘, die bereits leicht belaubt ist und 1. Fruchtansätze bildet. Auch die Akebia quinata ‚Alba‘ und die Poncirus trifoliata haben wieder jede Menge Blütenansätze gebildet. Dann die 3 Trachycarpus fortunei, die langsam ihre Blütenstände herausschieben. Und auch der Cylindropuntia imbricata hebt nun langsam wieder seine Köpfchen. Gut (winter-)geschlafen?
Für die 2. April-Woche sind nochmal leichte Fröste angekündigt. Heißt: die größten Frostbeulen brauchen nochmal einen sporadischen Schutz. Hoffen wir mal, dass das das letzte Aufbäumen des Winters ist. Sonst muss ich leider etwas böse werden… 😉
Mitte April haben die Ficus carica ‚Michurinska-10‘ und die Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ erste kleine Fruchtansätze (Brebas) gebildet. Auch die Asimina triloba ‚Sunflower‘ und die Asimina triloba ‚Susquehanna‘ zeigen viele, viele Blütenansätze, die kurz vor dem Öffnen stehen. Und beim Tetrapanax papyrifer schieben erste Blätter. Sehr erfreulich. Gar nicht gefallen tut mir dagegen die Phoenix canariensis. Ich bin mir i.ü. gar nicht mehr so sicher, ob es sich wirklich um Frostschäden handelt oder ob es der Palme nach dem Auspacken einfach an Wasser gefehlt hat.
Sehr interessant finde ich das unterschiedliche Wachstum meiner 2 großen Yucca rostrata. Beide stehen etwa den halben Tag sonnig. Aber, während meine standort-Ältere (inzwischen 10. Standjahr) kaum merklich wächst, hat die andere (4. Standjahr) – eine ‚Blue swan‘ – in kurzer Zeit deutlich an Stammhöhe gewonnen. Liegt es vielleicht an der Sorte?
Zwischen 13. und 17.04. haben wir uns einen Trip nach Ibiza gegönnt. Auch, wenn das Wetter leider nur bedingt mitgespielt hat, war es ein toller Kurz-Urlaub. Ibiza ist eine wunderschöne Insel. Besonders gut hat uns der Hippie-Markt ‚Las Dalias‘ in San Carlos, die Altstadt in Ibiza-Stadt, die Strand-Bar ‚Sunset Ashram‘ und allgemein das gechillte freundliche Miteinander gefallen. Das legendäre ‚Cafe del Mar‘ hatte leider noch nicht geöffnet und für einen Strandtag war es noch etwas zu frisch.
 
Dracaena draco
Foto: Dracaena draco (Ibiza Stadt)
 
Meine Mini-Yucca rostrata im Exotenbeet 5 hat es den letzten Winter nicht geschafft. Und auch unseren Pflaumenbaum – eine der letzten einheimischen Pflanzen in unserem Garten – hat es erwischt. Seit 2011 stand er in unserem Garten + hat immer sehr gut + lecker getragen. Er hatte seit ein paar Jahren größere Rindenplatzer im unteren Stammbereich. Und jetzt treibt er nicht mehr aus. Sehr schade!
Bei meinen verschiedenen Delosperma scheinen die Bereiche, die im Winter nicht abgedeckt wurden, abgestorben zu sein. Dabei war es doch gar nicht so kalt.
Am 23.04. füllen wir unseren Pool wieder. Die Badesaison kann also starten. Am 25.04. abends starten wir die Beheizung bei geschmeidigen 12°C Wassertemperatur.
Das ganze Jahr war bei uns bis dato sehr trocken. Im April hatten wir nun zwischen 01. und 23.04. 0.6mm Niederschlag. Ungelogen!!! Der Boden ist z.Z. steinhart mit großen Furchen. Zum Vergleich: im chronologischen Durchschnitt regnet es bei uns Nähe München im April etwa 55mm. Und bis jetzt 0.6mm!!! Endlich regnet es. Nicht viel, aber immerhin. Es wurde allerhöchste Zeit! Bin direkt raus in den Garten. Der intensive Geruch des Gartens ist jetzt einfach unbeschreiblich… 🙂
An den 3 Trachycarpus fortunei bilden sich derzeit 6 (Exotenbeet 1: männlich), 6 (Exotenbeet 1: weiblich) und 9 (Exotenbeet 5: männlich) Blütenstände.
Nachdem ich bereits Ende letzten Jahres 11 smarte Philips Hue ‚Calla‘-Leuchten entlang der Grundstücksgrenzen platziert hatte, habe ich die Verkabelung der alten Beleuchtung genutzt, um an mehreren Stellen Aussen-Steckdosen zu platzieren, hauptsächlich, um die zukünftige Kabelverlegung für den Winterschutz meiner Exoten etwas zu vereinfachen.
Ende April sind bis auf den Ziziphus jujuba, die Albizia julibrissin und (etwas besorgniserregend) die Musa basjoo im Exotenbeet 7 nun alle Pflanzen aus dem Winterschlaf erwacht.

Mai 2025

Das war ein 1. Mai, wie man ihn sich wünscht: bei herrlichem Wetter (25°C) wird zunächst etwas im Garten gewerkelt. Dann mache ich einen kleinen ‚Vespa-Ausritt‘ zum Feringasee. Anschließend geht es erstmals dieses Jahr in unseren Pool (bei herrlichen 28°C Wassertemperatur) und abends wird (ebenfalls das 1. Mal dieses Jahr) der Grill angeworfen. So sieht ein perfekter Tag aus!
Für den abgestorbenen Pflaumenbaum haben wir in einer Vor-Ort-Gärtnerei eine bereits etwas größere als Hochstamm gezogene Zwetschge für 230€ gekauft, eine Prunus domestica ‚Hauszwetschge‘.
 
Hauszwetschge
Foto: Hauszwetschge
 
Da die Yucca rigida (Exotenbeet 5) einfach nicht auf die Füße kommt, ziehe ich jetzt die Reißleine und ersetze sie durch eine meiner 4-jährigen Trachycarpus fortunei-Sämlinge (Keimung: 14.01.21). Der Sämling ist i.ü. ein echtes Münchner Kindl, gezeugt durch meine 2 Hanfpalmen im Exotenbeet 1. Das Exotenbeet 5 wird so mehr und mehr zum Palmenbeet mit 2 Trachycarpus fortunei, 1 Trachycarpus wagnerianus und 1 Chamaerops humilis var. cerifera.
 
Trachycarpus fortunei-Sämling
Foto: Trachycarpus fortunei (Sämling)
 
Stand 09.05. zeigen sich an der Albizia julibrissin endlich erste kleine Blattansätze. Auch bei der Musa basjoo (Exotenbeet 7) kommen zumindest die ersten neuen Kindel. Trotzdem war es kein Musa-Winter. Im Exotenbeet 3 haben nur 3/7 Scheinstämmen wieder ausgeschlagen, im Exotenbeet 7 keiner. Und beim Ziziphus jujuba tut sich weiterhin gar nichts. Der Ziziphus schlägt ja immer spät aus (Vorsaison Ende April). Aber jetzt sollte sich doch bald was tun. Schon verrückt, wenn man sich im Gegensatz dazu z.B. die Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ anschaut, die schon kirschgroße Früchte gebildet hat. Apropos ‚Sotschi Gold‘: sie hat auch als einzige Feige ihre Triebspitzen alle unversehrt über den Winter gebracht. Selbst bei der als besonders frosthart geltenden ‚Michurinska-10‘ sind nur wenige Triebspitzen unversehrt über den Winter gekommen. Zumindest, was die Frosthärte betrifft, scheint die ‚Sotschi Gold‘ wirklich gute Gene zu haben.
Am 12.05. feiert die Asimina triloba ‚Susquehanna‘ ihren 5. Geburtstag in meinem Garten. Die vom Asimina-Guru Neal Peterson selektierte, viel-gepriesene ‚Susquehanna‘ habe ich entsprechend mit großen Erwartungen gepflanzt. Sie hat sich seither gut entwickelt, der Fruchtertrag hält sich aber noch sehr in Grenzen. Vielleicht ja diese Saison?
Am 15.05. zeigen sich dann auch endlich am Ziziphus jujuba erste Blattknospen. Puuh! Und am Dicksonia antarctica rollen eifrig die ersten 7 Wedelschnecken aus. Immer wieder ein toller Anblick.
Meine Clematis ‚Nelly Moser‘ hat auch erste Blüten geöffnet.
Nachdem wir 2x Geld in unsere schöne, weisse Grundstücksmauer (Ostseite) investiert haben und es nu wieder zu bröseln beginnt, haben wir diese durch einen grünen Metallzaun (passend zu unserem Zaun auf der Südseite) ersetzt. Sieht gut aus.
Ende Mai sind die 6 Brebas der Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ inzwischen pflaumengroß, während die 1 Breba der Ficus carica ‚Michurinska-10‘ nur erbsengroß ist und sich bereits gelb färbt, also wohl nicht ausreifen wird.
Und jetzt öffnen meine Delosperma auch wieder ihre ersten Blüten.
Meine 2 Asimina triloba sind inzwischen verblüht und haben dieses Jahr wirklich Unmengen an Fruchtansätzen gebildet.
Was die Blütenstände der Trachycarpus fortunei betrifft, so ist das Männchen im Exotenbeet 5 bereits fast verblüht, während das Männchen im Exotenbeet 1 noch in voller Blüte steht.
So krass wie diese Saison sind mir die Wachstumsunterschiede i.ü. noch nie aufgefallen: während die Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ bereits pflaumengroße und die Poncirus trifoliata erbsengroße Früchte gebildet haben, sprießen beim Albizia julibrissin und beim Ziziphus jujuba ganz zaghaft und bislang kaum wahrnehmbar erste kleine Blättchen. Die Natur ist darüber hinaus (auch aufgrund des eher kalten Mais) 3-4 Wochen später als letzte Saison. Schon interessant!
Bei den Feigen bin ich diese Saison besonders gespannt. Während die 6 Brebas der Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ weiter gut reifen, ist die 1 Breba der Ficus carica ‚Michurinska-10‘ leider vergammelt. Dafür entdecke ich bei der ‚Michurinska-10‘ eine 1. Herbstfeige. Hui!

Juni 2025

Meine 2 Trachycarpus fortunei im Exotenbeet 1 scheinen sich schon wieder zu verpassen: während die männliche Palme schon wieder fast verblüht ist, sind die Blüten der weiblichen Palme noch geschlossen. Das gibts doch gar nicht.
Überraschung! Meine Yucca filamentosa bildet erstmals einen Blütenansatz. Besonders erfreulich, da meine vielen Yuccas ja leider in den letzten Jahren wenig blühfreudig waren.
Die Phoenix canariensis baut weiter ab. Auch, wenn sie noch neue Wedel schiebt, vertrocknen diese sehr schnell. Kaum zu glauben, wenn man sieht, wie schadlos die Phoenix im Frühjahr noch aussah:
 
Phoenix canariensis: Winterschaden
Foto: Phoenix canariensis (Winterschaden)
 
Am 07.06. öffnet sich die 1. Blüte der Magnolia grandiflora ‚Brackens Brown Beauty‘.
Der Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ hat diese Saison (am neuen Holz) bereits Unmengen an Blütenansätzen gebildet. Eine 1. Blüte hat sich bereits geöffnet. Und obwohl die meisten Blüten noch geschlossen sind, ’stinkt‘ er schon wieder mächtig. Ich mag das trotzdem irgendwie.
Jetzt habe ich bewusst noch etwas gewartet, aber es tut sich nichts mehr beim Encephalartos horridus. Er hat den Winter leider nicht überstanden.
Das ging jetzt fix: Mitte Mai stand der Ziziphus jujuba noch völlig entlaubt da. Und jetzt – 4 Wochen später – ist er komplett belaubt und bildet bereits erste, ganz kleine Blütenknospen.
Mitte Juni entdecke ich nun auch beim Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ erste Herbstfeigen-Ansätze. Sehr schön!
Nachdem die Kakteen-Blüten lange auf sich warten lassen, zeigt nun zumindest der Mammillaria meiacantha erste kleine Blütenansätze.
Ich gebs auf mit meiner Phoenix canariensis und bestelle online bei Baumschule Nielsen (in Soltau) direkt Ersatz: eine Gunnera manicata. Passt vermutlich (auch optisch) einfach besser in mein halbschattiges Exotenbeet 7. Kostenpunkt: 28.50€ (zzgl. 9€ Versand). Ich bin gespannt!
Am 20.06. zeigen sich ganz zart 1. Blütenansätze beim Ziziphus jujuba und bei der Albizia julibrissin ‚Rosea‘.
Und am 21.06. blüht der 1. Kaktus, der Opuntia polyacantha ‚Wibke‘. Wie immer: wunderschön! Auch beim Olea europaea ‚arbequina‘ haben sich jetzt erste Blüten geöffnet.
 
Opuntia polyacantha 'Wibke': Blüte
Foto: Opuntia polyacantha ‚Wibke‘ (Blüte)
 
Der Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ wirft Ende Juni sehr viele Fruchtansätze ab – der typische Juni-Fruchtfall. Zum Glück hat die Kaki so viele Fruchtansätze gebildet, dass das zunächst nicht besorgniserregend ist.
Bei der Hamamelis x intermedia ‚Barmstedts Gold‘ entdecke ich heute i.ü. erstmals einige Kapselfrüchte. Spannend!
Was die Herbstfeigen betrifft, sind diese bei der Ficus carica ‚Michurinska-10‘ aktuell etwas weiter als die von der Ficus carica ‚Sotschi Gold‘.
Nachdem es die letzten Tage sehr heiß war, werfen meine 2 Asimina triloba Ende Juni in Summme leider etwa 40 bis zu 5cm große Früchte ab. Sehr ärgerlich, aber selbst Schuld. Ich hätte vielleicht mal gießen sollen…
Am 30.06. gehts auf ein Morrissey-Konzert im Zenith in München. Nicht ganz ausverkauft, aber trotzdem tolle Atmosphäre. ‚This charming man‘ zieht einen einfach magisch in seinen Bann. Heute vorallem mit dem grandiosen ‚Life is a pigsty‘ (‚Das Leben ist ein Saustall‘). Passend dazu schaffe ich es auf der Rückfahrt dann doch tatsächlich noch, mich mit meiner Vespa fürchterlich zu verfahren…
 
Morrissey@Zenith (30.06.25)
Foto: Morrissey@Zenith (30.06.25)
 
Meine kleine Photovoltaik-Anlage hat im Juni mit 1376.8kWh erzeugter Energie einen neuen Rekord (seit Inbetriebnahme: 09/23) aufgestellt. So bin ich im Juni trotz E-Auto und Pool-Beheizung auf 90% Autarkiegrad gekommen. Cool!

Juli 2025

Anfang Juli zeigen sich 1. Blütenansätze am Hibiscus syriacus ‚red heart‘. Beim Dicksonia antartica zeigen sich erste Wedelschnecken des 2. diesjährigen Blattkranzes. Und ich finde den 1. Fruchtansatz an einer der zwei Klettergurken. Da die 2 direkt nebeneinander gepflanzt sind und dadurch wild ineinander ranken, lässt es sich noch nicht eindeutig sagen, aber ich habe das Gefühl, dass es sich erstmalig um Fruchtansätze der Akebia quinata ‚Rosea‘ handelt. Das wäre ja schön!
Nachdem es nun schon den ganzen Juni sehr heiß war, gibt es am 03.07. mit bis zu 40°C Hitze-Rekorde in Deutschland. Bei uns in München sind es zum Glück ’nur‘ 34°C.
Anfang Juli kommt meine Gunnera manicata an. Gut verpackt. Das brasilianische Mammutblatt kommt mit einem kleinen kolbenförmigen, verwelkten Blütenstand von etwa 5cm Durchmesser und Höhe. Sie ersetzt – wie geplant – meine Phoenix canariensis im Exotenbeet 7 und sitzt dort nahezu vollschattig (maximal am späten Nachmittag etwas Sonne). Das sollte bei einer derart durstigen Pflanze eigentlich ganz gut passen.
 
Gunnera manicata
Foto: Gunnera manicata
 
Nun haben sich 1. Blüten am Ziziphus jujuba geöffnet, während die Blütenknospen bei der Albizia julibrissin weiter geschlossen sind.
Der Fruchtfall bei den Indianerbananen geht leider weiter, insbesondere bei der Asimina triloba ‚Sunflower‘. Teilweise werden bis zu 5cm große Früchte abgeworfen. Das hatte ich in all den Jahren nicht. Ich muss jetzt wirklich konsequenter gießen. Die Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ scheint dagegen ihre Fruchtansätze aktuell zu halten.
Mitte Juli scheinen die Indianerbananen ihre verbliebenen Früchte nun endlich halten zu können. Die Früchte der Asimina triloba ‚Susquehanna‘ sind ein gutes Stück weiter / größer als die der Asimina triloba ‚Sunflower‘. I.ü. unterscheiden sich die 2 Sorten auch bzgl. ihrer Blätter. Die der ‚Susquehanna‘ sind eher hellgrün, während die der ‚Sunflower‘ dunkelgrün sind.
Heute steht das 2. Düngen diese Saison an. Fokus liegt auf meinen Obstpflanzen (Indianerbananen, Feigen, Kaki, Zitrone, Jujube, etc.). Viel zu wenig, werden vermutlich viele Exotengarten-Gurus denken. Ich mache es seit Jahren so. Der Umwelt zuliebe…
Jahrelang als Option für meinen Garten einfach ignoriert, bin ich inzwischen total froh über meinen Tetrapanax papyrifer. Aktuell hat er Blätter mit einem Durchmesser bis zu 80cm. Das würde schon locker als nachhaltige Tischdecke für kleinere Beistelltischchen gereichen. 😉
Er hat es wieder getan! Jedes Mal, wenn es stärker geregnet hat, lösen sich die Erdanker und mein Mähroboter zerschlitzt sein Begrenzungskabel. Wie gerne würde ich auf einen drahtlosen Mähroboter (mit Kamera statt Begrenzungskabel) wechseln. Wären diese nur nicht so teuer…
Am 17.07. öffnet sich endlich die 1. Blüte beim Albizia julibrissin. Da macht er seiner Bezeichnung ‚Schlafbaum‘ wirklich alle Ehre.
Während die Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ als einzige noch fleissig an der Fruchtreife ihrer 6 Brebas arbeitet, hat die Ficus carica ‚Michurinska-10‘ weitaus mehr Herbstfeigen als die ‚Sotschi Gold‘ gebildet. Meine 2 anderen Feigen – die Ficus carica ‚Cesare‘ und die Ficus carica ‚Ronde de Bordeaux‘ – werden diese Saison keine Feigen liefern. Sie sind vermutlich noch mit dem richtigen Verwurzeln beschäftigt.
Am 18.07. öffnet sich auch die 1. Blüte am Opuntia macrohitza ‚Apricot‘. Eine sehr schöne Blütenfarbe. Und auch der Hibiscus syriacus ‚red heart‘ öffnet seine 1. Blüte.
 
Opuntia macrohitza Apricot
Foto: Opuntia macrohitza ‚Apricot‘
 
Anderes Thema: ich spiele in letzter Zeit immer häufiger mal mit ChatGPT rum. Beim Thema Xanthorrhoea hat sich ChatGPT zu folgender Aussage hinreissen lassen: ‚Dein Exemplar in der Region München ist vermutlich die nördlichste dauerhaft gepflegte, wintergeschützte Kultur eines Xanthorrhoea johnsonii weltweit.‘ Wow!!! Das wäre ja wirklich krass.
Die Magnolia grandiflora ‚Brackens Brown Beauty‘ bildet i.ü. weiterhin unaufhöhrlich neue Blüten, seit nunmehr 1.5 Monaten. Sie wächst i.ü. sehr schlank. Gut so, weil sich die Feigen als Beetnachbarn doch ganz schön breit machen.
Aufgrund des sonnenarmen und regenreichen Julis gehe ich davon aus, dass die 6 Brebas der Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ leider eher wässrig und wenig süß schmecken werden. Trotzdem packe ich sie am 23.07. vorsichtshalber in Organza-Beutel, um sie bei Ausreifung vor hungrigen Vögeln zu schützen:
 
Foto: Ficus carica Sotschi Gold im Organza-Beutel
Foto: Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ (im Organza-Beutel)
 
Und noch ein Konzert: Stella Rose (Tochter von Dave Gahan / Depeche Mode) im legendären Milla Live Club mitten in München (im Glockenbachviertel). Etwa 100 Zuschauer im maximal 150 Zuschauer fassenden Club. Ich liebe diese intimen kleinen Konzerte…
 
Stella Rose@Milla Live Club (24.07.25)
Foto: Stella Rose@Milla Live Club (24.07.25)
 
Keine gute Saison für meine 2 Yucca gloriosa. Bei beiden sind die Blätter dieses Jahr auffällig hellgrün. Und während bei meiner gloriosa variegata (im Exotenbeet 1) die Blätter sehr schnell braun werden, bildet die gloriosa (im Exotenbeet 4) nur sehr kleine Blätter. Ihre nahen Verwandten – meine 2 Yucca recurvifolia – sehen dagegen prächtig aus. Komisch!

Ein – was das Wetter betrifft – ungewöhnlich schlechter Juli geht zu Ende. Etwa 2-3 Tage, wo man wirklich von Hochsommer sprechen konnte. Ansonsten fast durchgängig Regentage, Gewitter, häufig stürmisch und Tages-Höchstwerte um 20°C. Schade!

August 2025

Beim Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ kommt es nun zum 2. Mal diese Saison zum Fruchtfall. Die Früchte haben aktuell etwa die Größe leicht übergroßer Kirschen.
Und die Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘ nimmt langsam echt Ausmaße an. Die Krone hat inzwischen etwa 4m Durchmesser. Ich werde sie im Herbst stutzen müssen, weil andernfalls vorallem die Musa basjoo kaum noch Platz hat.
Ab heute – 04.08.25 – gibt es den Exoten-Konfigurator als ‚Progressive Web App‘ (PWA). Nun kann man sich den Konfigurator als eigenständige App auf seinem Homescreen installieren. Konfigurations-Parameter werden nun abgespeichert und der Konfigurator sollte als PWA – da lokal installiert – vorallem um einiges schneller sein. Dazu einfach den Exoten-Konfigurator aufrufen und mit 2 Klicks landet er auf Deinem Smartphone oder Tablet als App. Cool, oder?
Nach 10 wiedermal wundervollen Tagen Urlaub in der Toskana zurück im Garten. Nachdem der Sommer bislang fast durchgängig stark verregnet war, hat es genau in der Zeit auch bei uns Hochsommer, durchgängig mit Temperaturen um 30°C, kein Regen. Nicht gut für meine Exoten. Besonders gelitten haben meine diesjährigen Neulinge, die Prunus domestica ‚Hauszwetschge‘ und die Ficus carica ‚Ronde de Bordeaux‘. Überraschend unbeeindruckt dagegen meine besonders durstigen Exoten, der Dicksonia antarctica, die 2 Musa basjoo und die erst dieses Jahr gepflanzte Gunnera manicata. Und zum Glück scheinen auch meine Obstpflanzen – die 2 Asimina triloba, die Poncirus trifoliata, die Ziziphus jujuba und die anderen 3 Ficus carica – das ganze recht gut weggesteckt zu haben. Einzig die Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ hat leider wieder ein paar Früchte abgeworfen.
Am 22.08. kann ich endlich meine 6 Ficus carica ‚Sotschi Gold‘-Brebas ernten. Ich bin jetzt kein ausgewiesener Feigen-Kenner, aber sie schmecken wirklich lecker. Nachdem gerade der Juli / August bei uns sehr regnerisch und wenig sonnenreich war, hatte ich Sorge, sie könnten womöglich etwas fad schmecken. Die Früchte sind mit 44-60g nicht sonderlich groß, aber das kann ja die nächsten Jahre noch werden… und Herbstfeigen sind ja auch schon am reifen.
 
Ficus carica Sotschi Gold (Brebas)
Foto: Ficus carica ‚Sotschi Gold‘ (Brebas)
 
Apropos Herbstfeigen: die Ficus carica ‚Michurinska-10‘ ist übervoll mit aktuell etwa kirschgroßen Herbstfeigen. Hoffen wir mal, dass sie sie noch bis zur Reife bringen.
Und dann eine kleine Überraschung: 2022 hatte ich einen kleinen Yucca rostrata-Schössling gepflanzt, der leider im Winter 2024/25 vergammelt ist. Die Blätter ließen sich widerstandslos ‚ziehen‘. Und was entdecke ich heute? Die kleine Yucca hat neue Blätter gebildet und wirkt ziemlich fidel. Ganz schön widerstandsfähig, die Kleine!
 
Yucca rostrata-Schössling
Foto: Yucca rostrata-Schössling
 

September 2025

Am 06.09. geht es an den Rückschnitt erster Pflanzen vor dem Winter. Den Anfang macht meine Prunus laurocerasus-Hecke (Kirschlorbeer), die jedes Jahr einmal 30-50cm in Höhe und Breite zurückgeschnitten werden muss. Außerdem schneide ich dieses Mal auch unseren alten Olea europaea ‚arbequina‘ radikal zurück. Er wird innen immer kahler. Der Rückschnitt wird ihm hoffentlich gut tun. Schöner Nebeneffekt: der baldige Aufbau des Winterschutz-Zeltes wird erheblich vereinfacht.
 
Olea europaea arbequina: Rückschnitt
Foto: Rückschnitt Olea europaea ‚arbequina‘
 
Am 07.09. beenden wir die Pool-Saison. Die Filterung / Beheizung wird abgestellt.
Interessanterweise werden die meisten Früchte der 2 Akebia quinata bereits weiß und platzen auf, obwohl sie erst knapp 5cm lang sind. Hmmmm…
Schon seit Tagen fallen mir bei der Ficus carica ‚Michurinska-10‘ erste Herbstfeigen auf, die zwar noch sehr klein sind, aber schon deutlich ‚rote Bäckchen‘ bekommen. Heute (20.09.) verkoste ich dann die 1. Feige (mit gerade einmal 18g): reif und sehr lecker. Ich hätte nicht gedacht, dass die Herbstfeigen jetzt schon ausreifen…
Auch die Früchte von Poncirus trifoliata und Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ färben sich nun langsam.
Nachdem die Asimina triloba ‚Sunflower‘ am 23.09. bereits eine 1. Mini-Frucht (27g) abgeworfen hat, legt am 29.09. auch die Asimina triloba ‚Susquehanna‘ mit einer 1. reifen Frucht (172g) los.

Oktober 2025

Anfang Oktober hat es bereits erste ganz leichte Nachtfröste. Das ist aber sehr zeitig. Puuh!
Genug, um erste Frostschäden an den Blättern des Tetrapanax papyrifer, des Ziziphus jujuba und der Musa basjoo (Exotenbeet 7) zu erzeugen.
Heute habe ich uns erstmals einen Pawpaw-Milkshake mit unserem neuen Thermomix gemacht – nur ganz banal mit püriertem Indianerbananen-Fruchtfleisch und viel Milch (damit es nicht zu süß wird). Caramba! Es hat sensationell geschmeckt.
 
Pawpaw-Milkshake
Foto: Pawpaw-Milkshake
 
Der Oktober ist definitiv meine Haupt-Erntezeit: die Früchte der 2 Asimina triloba und die Herbstfeigen meiner 2 aktuell tragenden Ficus carica produzieren laufend ausgereifte Früchte. Und die Früchte von Ziziphus jujuba, Poncirus trifoliata und Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ verfärben sich nun sukzessive. Es geht auch hier deutlich Richtung Fruchtreife.
Nachdem ab Mitte Oktober die inzwischen sehr farbenfrohe Belaubung am Diospyros kaki x virginiana ‚Nikita’s Gift‘ sukzessive abfällt, kommen die Früchte erst richtig zum Vorschein – 5 Kakis sind es diese Saison geworden.

November 2025

Anfang November sind die Herbstfeigen der Ficus carica ‚Michurinska-10‘ endgültig vollreif. Lecker!
Am 06.11. fallen die letzten reifen Indianerbananen vom Baum. In Summe haben die Asimina triloba ‚Sunflower‘ und die Asimina triloba ‚Susquehanna‘ diese Saison 16.6kg an Früchten geliefert, die ‚Sunflower‘ 12.5kg und die ‚Susquehanna‘ 4.1kg. Es war für beide ein absolutes Rekordjahr. Hammer!

Lessons learned Meine Saison-Erkenntnisse

1. So groß die Vorfreude auf die neue Saison auch sein mag. Bitte im Frühjahr auf den letzten Metern nicht leichtsinnig werden. Sonst gefährdet man unnötigerweise seine möglichen Überwinterungserfolge.
2. Es gibt offensichtlich sehr unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten unter den Yucca rostrata. Manche wachsen kaum, andere legen in kürzester Zeit doch merklich an Stammhöhe zu.
3. Ist es im März / April bereits recht warm und es hat wenig Niederschlag, so sollte man die Exoten jetzt unbedingt gießen.
4. Bei der Albizia julibrissin und vorallem beim Ziziphus jujuba sollte man im Frühjahr viel Geduld mitbringen. Es kann je nach Witterung durchaus bis Mitte Mai dauern, bis sich erste Blattknospen zeigen.